Projekt „Schwer beschäftigt!“

Unter Leitung des Jobcenters Nürnberg startete im Mai 2016 das Projekt „Schwer beschäftigt!“ mit dem Ziel der (Wieder-)Eingliederung schwerbehinderter Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Das Angebot richtet sich an Arbeitsuchende in Mittelfranken, mit Bezug von ALG I oder II, mit Behinderung (GdB 50 oder Gleichstellung) in einem Projektzeitrahmen von insgesamt drei Jahren.

ACCESS begleitet und unterstützt die Arbeitsuchenden dabei mit Inklusionscoaches ganz individuell. In einer Klärungsphase von bis zu 8 Wochen werden die Stärken und Fähigkeiten der Teilnehmenden erkannt und ein Kompetenzprofil entwickelt. Im Anschluss wird ein passgenaues Arbeitsumfeld gefunden, in dem sich die Teilnehmenden einbringen können. In der Aktionsphase folgen Arbeitserprobungen in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes – bei Bedarf besteht gleichzeitig auch die Chance auf eine Weiterqualifikation. Die Inklusionscoaches stehen dabei nicht nur in ständigem Kontakt mit den Teilnehmenden, sondern befinden sich ebenso in stetigem Austausch mit dem jeweiligen Arbeitgeber. Nach 6 Monaten soll das Ziel einer dauerhaften Anstellung in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis erreicht sein. Auch in der anschließend möglichen Berufsbegleitung wird der Kontakt zu Arbeitnehmern und -gebern aufrechterhalten.
„Schwer beschäftigt!“ ist ein Zusammenschluss mehrerer Projektpartner. Neben der Begleitung der Teilnehmenden sind gleichzeitig auch eine direkte Ansprache von Arbeitgebern und Netzwerkpartnern sowie eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit Aufgaben des Projekts. So soll zu einer nachhaltigen Verbesserung der Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigung in den mittelfränkischen Arbeitsmarkt beigetragen werden.

Die Projektpartner:

Projektpartner

Das Projekt „Schwer beschäftigt! Mittelfränkisches Projekt zur Inklusion schwerbehinderter Menschen am Arbeitsmarkt“ wird im Rahmen des Programms zur „intensivierten Beschäftigung schwerbehinderter Menschen“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Ausgleichfonds gefördert.

Access im Projekt